<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626</id><updated>2011-04-22T05:49:16.035+02:00</updated><title type='text'>Reisenotizen</title><subtitle type='html'>Die ersten Reisen wurden entweder spontan unternommen oder sozusagen "in's Blaue hinein", ohne konkrete Pläne, Ziele oder Fragen, wie ein ausgiebiges Sondieren des Terrains in der Nichtalltäglichen Wirklichkeit.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://seelenflug.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>7</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626.post-116747737798015977</id><published>1997-03-02T12:14:00.000+01:00</published><updated>2007-01-04T02:37:45.570+01:00</updated><title type='text'>Sechste Reise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Himmel erschien unendlich weit und war mit kleinen, aneinanderhängenden Wölkchen bedeckt, ein Spiel in silbergrauen und fliederlila Farbtönen. Die gelblichen Felsbrocken der kleinen Erhebung erschienen Adlerfrau diesmal gewaltig und sehr kantig. Erst betrachtete sie den Einstieg für einen Moment, und gleich darauf verwandelte sie sich in das neunjährige Mädchen, das sie einmal gewesen war und begann, um das Loch in der Erde herum zu tanzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schließlich sprang sie mit einem Satz hinein und glitt in schnellem Tempo mit den Füßen voran abwärts. Die Wände des Eingangstunnels waren aus glatter, schwarzer, glitschiger Erde, und sie rutschte immer weiter und weiter. Mal war der Weg steiler und sie rutschte schneller, mal wurde der Untergrund flacher, und dann ging es langsamer vorwärts. Der Tunnel machte auch Biegungen nach Rechts und nach Links. Endlich öffnete das Mädchen die Augen und sah dämmriges Licht vor sich, und immer noch ging es weiter hinab.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Einmal hielt sie auf ihrer Rutschpartie inne und sah sich um, es gab aber gar nichts Besonderes zu sehen. Deshalb überließ sie sich wieder der Abwärtsbewegung und landete ein Stückchen weiter mit einem Plumps auf dem Boden der Eingangshöhle. Auch hier war das Licht immer noch dämmrig und grau. Das Mädchen ging etwas in der Höhle herum und langweilte sich schon bald, denn es gab einfach nichts Besonderes zu sehen. Vor lauter Langeweile begann sie, zum Rhythmus der Trommel Flic-Flacs quer durch die Höhle zu machen, immer von einer Ecke in die andere und dann wieder zurück. Das freie Körpergefühl, das dadurch entstand, bereitete ihr solche Lust, dass sie danach gleich noch ein paar Räder schlug.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Endlich beschloss sie, sich wieder in die erwachsene Adlerfrau zu verwandeln, und im nächsten Moment fiel ihr Blick auf einen bestimmten Höhlenausgang. Es war der Pflanzengang, und sie ging hin und ein Stück hinein, um sich dann auf dem grünen, duftenden Pflanzenteppich niederzulassen. Nach einer Weile erschien das Fliegenpilzmännlein, das sie auf ihrer ersten Reise schon kennen gelernt hatte. Adlerfrau begrüßte den kleinen Kerl und stellte sich auch noch mal vor und fragte nach einer Botschaft. Alles, was sie verstand, war wieder einmal dieser Satz: „Alles wird gut.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Adlerfrau fragte nach dem Namen des Fliegenpilzwesens, und er antwortete auch. Aber sie verstand ihn nicht richtig, sondern hörte nur Wortfetzen, die wie "Geist",&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; "Fliegengeist" &lt;/span&gt;oder &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Pflanzengeist"&lt;/span&gt; klangen. Dann fragte sie ihn noch nach einer Gabe für sie, und er hielt ihr charmant seinen Hut hin und sagte, sie solle doch mal abbeißen. Dazu fehlte ihr aber der Mut, und im nächsten Augenblick rief die Trommel auch schon zur Umkehr, und sie musste sich verabschieden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24350626-116747737798015977?l=seelenflug.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/116747737798015977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/116747737798015977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/1997/03/sechste-reise.html' title='Sechste Reise'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626.post-114793957598970699</id><published>1997-02-13T10:02:00.000+01:00</published><updated>2006-05-28T22:07:22.216+02:00</updated><title type='text'>Fünfte Reise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Adlerfrau wanderte durch eine Landschaft, die sie an ihre Heimat erinnerte, aber es war alles grün wie im Sommer. Während sie noch im Gehen um sich blickte, war sie auch schon an dem kleinen Hügel angekommen, und auch er war grün bewachsen. Sie stieg hinauf, und oben anglangt fand sie auch gleich das Einstiegsloch in der Erde. Heute erschien ihr die Öffnung wie ein Auge mit einem Wimpernrand. Wie eine Augenhöhle, aus der es aber nicht herausschaute, sondern die sie gleichsam hineinzuziehen schien. Adlerfrau bekam Lust, Sträucher und Bäume um den Eingang in die untere Welt zu pflanzen, um ihn vor unerwünschten Blicken zu schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achtsam betrat sie den Durchlass. Nackte schwarze Erde bildete die Tunnelwände, und zuerst war es drinnen recht niedrig und eng. Vorwärts kriechend fühlte Adlerfrau die feuchte, krümelige Erde auf ihrer bloßen Haut. Doch schon bald konnte sie aufrecht gehen, und sie sah die ersten Pflanzen auftauchen. Zunächst waren es nur vereinzelte Gewächse hier und da, doch dann wurden es immer mehr. Je weiter sie vordrang, desto enger beieinander wucherten die Pflanzen, bis am Ende jeder freie Fleck mit Grün bedeckt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pflanzen, die hier wuchsen, waren von einem sehr dunklen, wie mit Schwarz überschatteten Grün. Adlerfrau erkannte Efeu, der an den Wänden hochrankte und sich am Boden längs wand. Kleine Kiefern standen dort, Eibenbüsche, und zwischendrin war alles von dunklem Moos bedeckt. Aber auch hier wuchsen ab und an ein paar unscheinbare Kamillenblüten dazwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit jedem Schritt knickte und zerdrückte Adlerfrau Stiele und Blätter unter ihren Füßen, und wie zur Antwort stieg wunderbarer, dunkler Duft herauf. Sie fühlte sich sehr wohl und geborgen in diesem aromatischen Wildwuchs und wünschte sich, länger verweilen zu können. Gleichzeitig jedoch drängte es sie, weiterzukommen, und sie bat Adlermutter, von ihren Schultern herabzusteigen und sie zu führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Adlerin stieg also herab und ging dann auf den Füßen vor ihr her, aber das erschien Adlerfrau bald viel zu langsam. Also kamen sie beide überein, dass nun Adlerfrau auf den Rücken der Adlerin klettern solle. Augenblicklich ging die Reise im Flug weiter, und gleich darauf verließen sie die Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie flogen durch himmelblaue Sphären und durchstießen deren Hüllen, die wie Seifenblasen waren, eine nach der anderen, ohne dass diese zerplatzten. Das ging scheinbar endlos weiter, Sphäre auf Sphäre, bis sich Adlerfraus Ungeduld in Ergebung verwandelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da tauchte in der Ferne das Bildnis eines Gottes auf. Es war der Gott aus Adlerfraus Kindheit, den sie damals oft in ihren Träumen gesehen hatte. Eine riesige Skulptur aus verwittertem, grauen Gestein in der Gestalt eines Buddhas im Lotussitz, mit einer Kopfbedeckung oder Haartracht, wie sie in Südostasien bei Buddhafiguren üblich ist. Vor dem setzte die Adlerin sie ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adlerfrau war etwas eingeschüchtert von der Größe des Gottes. Doch dann erinnerte sie sich daran, dass sie mit ihm sprechen konnte. Also stellte sie sich zunächst einmal vor. Dann fragte sie ihn nach der Bedeutung seiner Religion. Er erklärte ihr, dass er des ewigen Lebenskreislaufes müde geworden sei und deshalb beschlossen hätte, daraus auszusteigen. Adlerfrau fragte auch nach dem Tod und was danach kommt. Es war ihr aber unmöglich, verstandesmäßig klar zu erfassen, was er ihr daraufhin antwortete. Nur einen Satz begriff sie deutlich: ALLES WIRD GUT!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie beschloss, ihrem Kopf eine Ruhepause zu gönnen und diesem Gott einfach ihre Ehrerbietung darzubringen. Also ging sie auf die Knie und berührte mit ihrer Stirn den Boden zu seinen Füßen und fühlte sich dabei sehr gelöst, vertrauensvoll und irgendwie kindlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Weile der stillen Anbetung fiel ihr ein, dass sie die Gelegenheit nützen könnte und bat ihn, sie zu segnen. Nach dem ersten Segen verlangte sie noch zwei weitere. Es fühlte sich so gut und kraftspendend an, gesegnet zu werden, sie hätte ewig so weiter machen können. Aber irgendwann musste sie dennoch zurückkehren.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24350626-114793957598970699?l=seelenflug.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114793957598970699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114793957598970699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/1997/02/fnfte-reise.html' title='Fünfte Reise'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626.post-114674283319916276</id><published>1997-01-30T13:38:00.000+01:00</published><updated>2006-05-18T10:09:17.983+02:00</updated><title type='text'>Vierte Reise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Landschaft wirkte heute ausgesprochen hell und freundlich, Vorfrühlingsahnung lag in der Luft. Der Himmel war weit und offen, Vögel flogen darüber hin und zogen ihre Bahnen. Die Atmosphäre war angenehm frisch und kühl, und eine leichte Luftbewegung war zu spüren. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Adlerfrau stieg langsam auf den kleinen Hügel und blickte an seiner höchsten Stelle auf die Einstiegsöffnung. Hier – ebenso wie im Land ringsherum – wuchs frisches, noch ganz zartes Grün, aber mit einigen winterlichen Spuren dazwischen. Adlerfrau schnupperte den Duft der Erde. Das Einstiegsloch in die untere Welt erinnerte sie an eine Gebäröffnung, an die Vulva der großen Mutter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie stieg langsam und vorsichtig hinein und konnte gleich aufrecht stehen und geradeaus weitergehen. Aber es war völlig dunkel, und sie tastete sich an den Wänden entlang, welche sich ebenso wie der Untergrund ganz warm, weich und feucht anfühlten. Adlerfrau ließ es heller werden und konnte nun sehen, dass ihre Umgebung rosiges Fleisch war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie verlangsamte ihren Schritt, bewegte sich vorsichtig vorwärts und legte ihre Hände auf die Seitenwände um zu spüren. Sie bat auch Adlermutter, ihre Flügel auszubreiten und fühlend über die Tunnelwände zu streichen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schließlich kamen beide an ein Tor, das aus einem dicken, faltigen Ring bestand. Adlerfrau schaute genau hin und sah die rosige Feuchtigkeit mit einigen verstreuten senfgelben Flecken darauf. Sie strich liebevoll darüber, um sich gleich danach vorsichtig hindurchzuzwängen. Auf der anderen Seite kam sie in dem schmalen Ausläufer einer Höhle heraus, die sich alsbald dahinter weitete. Nun wusste sie sicher, dass sie in ihrer eigenen Gebärmutter angekommen war. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Höhle war von bräunlichrosa Färbung und mit einer Art hellerem Netz vollständig ausgekleidet. Adlerfrau nahm dieses Netz näher in Augenschein und erkannte, dass es aus Fasern bestand, in denen Energie rhythmisch pulsierte. Sie durchquerte die Höhle und verließ diese wieder in einem der hinteren Winkel durch einen anderen Ausläufer, der offensichtlich in einen Eileiter mündete. Dieser war lang, dünn und glatt und von lichter gräulicher Farbe. An seinem Ende fand sie den Eierstock, der aus einem wunderbar rosigen Gewebe war mit etwas Gelb darin und irgendwelchen Fransen seitlich. Sie dachte daran, sich die Anatomie einer Gebärmutter noch mal genauer in einem Buch anzuschauen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Adlerfrau fühlte eine große Liebe in sich für ihre Organe und ihren ganzen Körper. Sie verließ das Ovarium, wanderte langsam durch den Eileiter und den Uterus auf die andere Seite und fand dort spiegelbildlich alles genauso vor.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Danach kam sie in die Höhle zurück, setzte sich dort auf den Boden und bat Adlermutter, los zu fliegen und sich noch mal alles anzuschauen und zu heilen, was sie selber vielleicht übersehen hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nachdem der große Vogel los geflogen war, beschloss Adlerfrau, in der Höhle für ihren Uterus zu tanzen, was sie sogleich in die Tat umsetzte. Unterdessen tauchte plötzlich Baba Yaga, die Hüterin ihrer Gebärmutter auf, und die beiden umarmten sich liebevoll. Adlerfrau fragte, was Baba Yaga wohl brauchen könne, damit sich ihr Gebärorgan noch besser fühlen würde. Nach einigem Zögern sagte diese - und hielt dabei den Blick auf den Boden gesenkt – Adlerfrau solle sich soviel bewegen, wie ihr nur möglich sei, auch tanzen, und sie solle auf ihre Ernährung achten. Dann gab sie ihr einen Feenstein zum Geschenk, einen sechseckig geschliffenen Bergkristall. Adlerfrau bedankte sich, umarmte Baba Yaga nochmals herzlich, und dann tanzten beide zusammen für eine lange Zeit.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24350626-114674283319916276?l=seelenflug.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114674283319916276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114674283319916276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/1997/01/vierte-reise.html' title='Vierte Reise'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626.post-114529851083076628</id><published>1997-01-19T20:27:00.000+01:00</published><updated>2006-04-17T20:44:39.370+02:00</updated><title type='text'>Dritte Reise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;An der Einstiegsöffnung war es heute deutlich wärmer. Dicke, saftiggrüne Grasbüschel wuchsen aus jeder Ritze und milderten die scharfkantige Gestalt der würfelförmigen Felsen. Adlerfrau war wiederum unbekleidet, so wie sie auf die Welt gekommen war. Die Wände des Eingangstunnels bestanden dieses Mal aus fetter, schwarzer, krümeliger Erde, die einen besonders fruchtbaren Eindruck machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adlerfrau rutschte und kroch durch den Schacht und schob sich mit den Füßen voran immer weiter. Es war warm und feucht hier drin, es herrschte ein richtig tropisches Urwaldklima, und es roch stark nach Wald, Erde und abermals irgendwie auch nach Pilzen. Sie fühlte sich sehr wohl und geborgen in dieser Umgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich endete der Tunnel erneut in einer Höhle, die sich dieses Mal flach und rund wie eine Linse vor ihr ausdehnte. Der ganze Boden stand unter Wasser. Jetzt war es aber kein unterirdischer See, sondern das Wasser war vermischt mit der fetten, krümeligen Erde, sodass Adlerfrau knöcheltief in schwarzem, fruchtbaren Urschlamm watete. Ringsum waren unzählige Öffnungen in den Höhlenwänden zu sehen, und Adlerfrau hatte zunächst Schwierigkeiten, sich für eine zu entscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich wählte sie einen Durchlass im hintersten Bereich. Sie betrat einen Gang, der wie der vorige mit schwarzer Erde bedeckt war. Nachdem sie eine Strecke weit spaziert war, kriegte sie Lust, sich mit dieser Erde am ganzen Körper einzureiben, und das tat sie lange und ausgiebig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Nächstes entdeckte sie die ersten Efeuranken von der Decke hängend, und je weiter sie vorrückte, umso dichter wurde der Bewuchs mit diesen Ranken, bis diese jeden einzelnen Fleck zu bedecken schienen. Auch andere Pflanzen wuchsen dazwischen, und am Ende war alles grün. Adlerfrau erkannte unter Anderem große Bananenstauden, und auf dem Weg wuchsen Kamillenpflänzchen, die beim drauf Treten einen intensiven, köstlichen Duft verströmten. Zahlreiche Käfer krabbelten dazwischen herum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie genoss ihren Spaziergang in diesem üppigen Urwaldgrün und ließ sich viel Zeit dabei. Nach und nach nahm der Bewuchs jedoch ab, wurde immer spärlicher, und die Luft wurde kühler und frischer. Die jetzt kahlen Wände waren aus festem Felsgestein, und der Gang machte auf einmal eine scharfe Krümmung nach oben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder flog Adlerfrau in diesem Schacht in die Höhe, bis sie aus einem Durchschlupf auf einer Hügelkuppe ins Freie kam. Dort schwebte sie noch etwas länger in der Luft herum, weil sie keine Lust verspürte zu landen. Dabei löste sich auf einmal die Adlerin von ihren Schultern und flog mit ihr immer im Kreis, sich von der Thermik tragen lassend. Später trudelten sie durch die Lüfte, machten Sturzflüge und jagten sich, bis sie mitten im wilden Spiel einander gegenüber waren und sich in die Augen blickten. Da sagte Adlerfrau, einem unvermittelten Bedürfnis folgend: „Adlermutter, segne mich!“ Das tat diese auch, und gleich darauf sausten beide wie zwei Raketen zur Sonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort oben flogen und schwebten sie in dem läuternden Feuer, das die Sonne ist, eine Zeit lang miteinander, ohne sich dabei zu verbrennen. Auf dem Rückflug setzte sich die Adlerin wieder auf die Schultern von Adlerfrau, und beide verschmolzen erneut zu Einer.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24350626-114529851083076628?l=seelenflug.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114529851083076628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114529851083076628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/1997/01/dritte-reise.html' title='Dritte Reise'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626.post-114484099189547160</id><published>1997-01-07T13:21:00.000+01:00</published><updated>2006-04-16T10:36:20.856+02:00</updated><title type='text'>Zweite Reise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dieses Mal waren die Steine, die auf dem Hügel in der Nähe des Eingangs zur Unteren Welt lagen, nicht vereist. Im Gegenteil, ein Hauch von Frühling schien in der Luft zu liegen. Blühte dort nicht sogar ein gelber Winterling in einer Ritze? Und da war doch grade ein kleiner Käfer verschwunden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Steine waren immer noch feucht, und es war glitschig darauf zu gehen. Adlerfrau betrat die Öffnung und fand sich in einem Gang wieder, dessen Boden aus glattem Beton zu bestehen schien. Die gelblichen Wände des Tunnels waren gewölbeartig roh behauen, Feuchtigkeit schimmerte darauf. In gleichmäßigen Abständen steckten Fackeln im Fels und beleuchteten ihr den Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst konnte sie noch aufrecht gehen, dann musste sie sich bücken, immer tiefer, am Ende sogar auf dem Bauch robben, bis auch damit Schluss war und es nur noch durch ein Mauseloch weiterging. Da verwandelte sich Adlerfrau kurzerhand in eine Maus und huschte so den Gang weiter entlang. Irgendetwas war seltsam mit dem Boden unter ihren Füßen. Sie bemerkte, dass er immer heißer wurde, je weiter sie vorankam, und von vorne flackerte Feuerschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gang endete in einer großen Höhle, wo ein riesiges Feuer brannte, welches fast den gesamten Raum auszufüllen schien. Adlerfrau sah spitzige Gestalten in dem Feuer tanzen und schaute ihnen zu, bis sie die Wesen nicht mehr von den Flammen unterscheiden konnte. Dann fand sie einen Weg, der dicht an den Wänden entlang um das Feuer herum führte und entdeckte einen Ausgang. Dieser Tunnel war abermals so, wie der erste am Anfang gewesen war. Adlerfrau hatte sich wieder zurück verwandelt und trug jetzt ein weites, bodenlanges und schweres, schwarzes Gewand und ging majestätisch und mit großen Schritten voran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Weile wurde ihr das aber zu langsam, und so begann sie zu fliegen. Der Gang war zu schmal, um die Arme auszubreiten, also streckte sie diese nach vorne und schnellte vorwärts wie ein Pfeil. Der Tunnel machte mit einem Mal eine scharfe Biegung nach oben, und nachdem sie ein Stück aufwärts geflogen war, schoss sie wie eine Fontäne ins Freie und landete sanft und wie schwebend auf einem Bergplateau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wuchs zartes, grünes Gras wie im Frühling, und überall dazwischen lag auch noch Schnee, sodass ein fast gleichmäßiges Muster aus Grün und Weiß entstanden war. Adlerfrau schritt den Rand des rechteckigen Plateaus ab und spähte dabei in die Runde. In großer Ferne sah sie Hügelketten in bläulichem Dunst. Dann sammelte sie irgendwelches Brennmaterial zusammen und entzündete sich ein kleines Feuer.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24350626-114484099189547160?l=seelenflug.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114484099189547160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114484099189547160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/1997/01/zweite-reise.html' title='Zweite Reise'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626.post-114470034801917436</id><published>1997-01-02T22:12:00.001+01:00</published><updated>2006-04-11T21:44:03.440+02:00</updated><title type='text'>Erste Reise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Eingang in die Untere Welt war da, wo Adlerfrau ihn schon mal in einem Märchen gefunden hatte. Sie betrachtete die großen, graugelben, fast würfelförmigen Felsbrocken noch einmal genau. Wasser rann darüber und gefror sogleich zu einer Eisschicht, und die Tropfen verwandelten sich unter ihren Augen zu herabhängenden Eiszapfen. Die Flechten und Moose schienen sich in sich selber zurückgezogen zu haben, und die kleine, verkrüppelte Kiefer duckte sich auf dem Hügel. Die Öffnung selbst war von einem fransigen Kranz von Pflanzenbüscheln umgeben, braun, verdorrt und filzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adlerfrau stieg hinein und stellte erst jetzt fest, dass sie völlig nackt war. Es war stockdunkel, und der Eingangsbereich umschloss sie sogleich wie schwarzer Samt, die Berührung war ihr äußerst angenehm. Tausende von winzigen Händchen schienen sich aus den Wänden zu recken, um sie zu liebkosen und langsam weiter zu schieben. Dabei hörte sie ein vielfältiges Gewisper ringsherum. Es war wohlig warm und feucht, und sie hatte den Gedanken, wie in einem endlos langen Darm von einer Peristaltik mit den Füßen voran bewegt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann kam sie in einer mit warmem Wasser gefüllten Mulde zum Sitzen. An dieser Stelle drang von oben diffuses Licht herein, und vor ihr befand sich eine runde Öffnung, durch die es offensichtlich weiter ging. Sie erhob sich und stieg hinein. Diesmal bewegte sie sich mit dem Kopf voran weiter abwärts und begann zu gleiten wie auf einer Wasserrutschbahn. Adlerfrau breitete die Arme aus und hatte die Empfindung zu fliegen und rutschte dabei immer weiter auf ihrem nackten Bauch in dem Wasserrinnsal hinab. Sie fühlte sich wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich endete diese Rutschpartie in einem unterirdischen See, der den Boden einer riesigen Höhle bedeckte, deren anderes Ende sich in Dunkelheit verlor. Im helleren Teil hatte das Licht eine blassgrüne Färbung, ebenso wie das Wasser. Adlerfrau stieg aus dem See und kletterte rechterhand auf ein breites Sims, das zu beiden Seiten der Höhle entlanglief und blickte von dort aus noch mal ins Wasser zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Augenblick kam ein ziemlich kolossales Krokodil heran geschwommen, und Adlerfrau war im ersten Moment sehr froh, aus dem Gewässer heraus gestiegen zu sein. Dann fiel ihr aber ein, dass man ihr gesagt hatte, keines der Wesen in der Unteren Welt würde ihr Böses wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sims wurde zum hinteren Teil der Höhle hin auch immer schmaler, bis es ganz in der Felswand verschwand. Ohne noch länger darüber nachzudenken, sprang Adlerfrau wieder zurück ins Wasser. Das Krokodil schwamm sogleich unter sie, und sie hielt sich an seinem Rücken fest. Die harte, geschuppte Haut des Reptils fühlte sich sehr angenehm an, als sie sich bäuchlings darauf legte. Mit großer Geschwindigkeit trug sie das Tier voran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im dunklen Teil der Höhle wurde der See immer schmaler, der Raum immer mehr zum Tunnel. Ganz plötzlich ergoss sich das Wasser in blendender Helle ins Freie und stürzte in einem Riesenwasserfall in die Tiefe. Adlerfrau fiel mit und wusste gar nicht, wann sie das Krokodil losgelassen hatte. Unten landete sie sicher in einem kleinen Teich, dessen Becken von einem Wall aus rundlich geschliffenen, grauen Steinen gesäumt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den Steinen wuchs glänzend smaragdgrünes Moos, und um den Tümpel herum zeigte sich eine üppige Dschungellandschaft in leuchtenden Grüntönen. Adlerfrau setzte sich auf einen der Steine am Wasserbecken und schaute sich um. Ihr fielen einige kleine rote Flecken in all dem saftigen Grün auf. Einer von ihnen kam direkt auf sie zu, und es war eine Art Fliegenpilzmännlein mit einem weißgepunkteten, roten Hut auf dem Kopf. Der kletterte ihr zuerst auf den Schenkel, dann auf die Hand und wisperte ihr schließlich ins Ohr, dass er einen Gruß für sie hätte von der braunen Mutter Erde. Diesen Gruß übermittelte er ihr in Form eines Duftes, den er selbst ausströmte, ein Geruch nach Pilz, Wald und Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adlerfrau atmete diesen Duft tief ein, und er machte sie sehr glücklich und zufrieden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24350626-114470034801917436?l=seelenflug.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114470034801917436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114470034801917436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/1997/01/erste-reise_02.html' title='Erste Reise'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24350626.post-114279233146106372</id><published>1996-12-11T18:40:00.000+01:00</published><updated>2007-01-18T08:11:49.816+01:00</updated><title type='text'>Adlerfrau</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;An diesem Morgen, nach einem aufwühlenden Streit, war sie fix und fertig und brauchte dringend irgendeine Hilfe, aber sie wusste nicht, woher die kommen könnte. Da sah sie in einer spontanen Vision eine mit schwarzem Ölschlamm bedeckte Möwe am Strand liegen, die zum Sterben verurteilt schien. Dieser Vogel tat ihr so von Herzen Leid, dass sie ihn hochnahm und begann, ihn voller Mitgefühl zu reinigen.&lt;br /&gt;Hingebungsvoll schäumte sie die Möwe mit einem speziellen Shampoo ein. Hin und wieder begoss sie den Vogel mit klarem Wasser, um nachzusehen, ob er schon ganz sauber war. Diesen Vorgang wiederholte sie etliche Male und seifte und massierte den Körper und das Gefieder der Möwe mit sanften Händen.&lt;br /&gt;Endlich war der Vogel ganz sauber, und er kam ihr auf einmal viel größer vor als vorher und sehr prächtig. Auf seinem strahlend weißen Federkleid spiegelte sich das Licht der aufgehenden Morgensonne, und er sah jetzt eher aus wie eine goldene Gans.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen beim Aufwachen fiel ihr als erstes der Vogel wieder ein, und sie schaute gleich nach ihrer goldenen Gans, um zu sehen, ob die noch da wäre, und wie es ihr ginge. Aber sie traute ihren Augen kaum, als sie sah, dass aus der Gans über Nacht ein großer, stolzer Adler geworden war mit ebenso schneeweißem Gefieder, einem mächtigen, gebogenen Schnabel und großen, scharfen Krallen. Die morgendliche Sonne ließ seine Federn schimmern, und sie konnte alle Farben darin sehen, vor allem aber Goldorange, Rosa und Türkis.&lt;br /&gt;Zunächst konnte sie es gar nicht fassen, dass ein so herrliches Tier zu ihr gekommen war. Trotzdem spürte sie sogleich das Bedürfnis, den Adler bei sich zu behalten. Sie fertigte sich etwas Entsprechendes an, sodass der große Vogel auf ihren Schultern sitzen konnte, ohne sie zu verletzen.Von diesem Moment an bildeten der Adler und sie eine Einheit. Sie konnte ihn zu jeder beliebigen Zeit auf ihren Schultern spüren. Sie konnte ihn aber auch frei fliegen lassen, z.B. beim Spazierengehen oder Autofahren, ohne dass er sie verließ. Manchmal hatte sie den Eindruck, mit dem Adler zu einem Wesen zusammengewachsen zu sein, und sie fühlte sich stark, leicht und frei und wurde selber zur Adlerfrau.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24350626-114279233146106372?l=seelenflug.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seelenflug.blogspot.com/feeds/114279233146106372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24350626&amp;postID=114279233146106372' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114279233146106372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24350626/posts/default/114279233146106372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seelenflug.blogspot.com/1996/12/adlerfrau.html' title='Adlerfrau'/><author><name>Juansi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17944006197416199860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://photos1.blogger.com/blogger/6221/1915/1600/Adlerauge.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
